Wir <3 Grillen!

Wenig Fett – viel Aroma und Nährstoffe Mehr als 50 % der deutschen Bevölkerung grillt in den Sommermonaten mindestens einmal im Monat, viele auch öfter. Grillen ist lecker, gesellig und gemütlich. Beim Grillen – vor allem über dem Holzkohlegrill – bilden sich schmackhafte Röst- und Aromastoffe. Die Fleischoberfläche bräunt bei Durchschnittstemperaturen von 250° C schnell und es bildet sich eine knusprige Kruste. Nahrungsmittel auf dem Grill zu garen ist im Vergleich zu anderen Garmethoden eine recht nährstoffschonende Variante. Zwar werden immer noch einige Vitamine durch die Hitze zerstört, es bleiben aber aufgrund der relativ kurzen Garzeit und der Tatsache, dass kein Kochwasser abgegossen wird, mehr Vitalstoffe im Grillgut.

Des Weiteren kann man beim Grillen ordentlich Fett einsparen, da kein zusätzliches Fett oder Öl benötigt wird. Dem versierten Griller sind dabei keine Grenzen gesetzt, denn es gibt kaum ein Lebensmittel, das sich nicht grillen lässt. Gerade wir Deutschen entwickeln uns langsam aber sicher zu einem echten „Grill-Volk“. Dabei ist uns das Fleisch schon lange nicht mehr genug, sogar Kuchen und Desserts werden inzwischen auf dem Grill zubereitet.

Es muss nicht immer Wurst sein Klar, dass Grillwürstchen und -fleisch immer noch am häufigsten auf deutschen Grills landen, doch zeichnen sich deutlich neue Trends ab: Fisch statt Fleisch auf dem Grill wird immer beliebter und sogar Gemüse und Obst finden häufiger den Weg auf den Rost. Fisch, Gemüse und Obst eignen sich klasse für gesundheitsbewusste kreative Grillfans und sind eine super Alternative zu fetttriefenden Bratwürstchen. Fisch liefert hochwertiges, leicht verdauliches Eiweiß. Fettreicher Seefisch unterstützt unsere Schilddrüse bei der Gewichtsregulation mit gut bioverfügbarem Jod und unsere Gefäße mit herzgesunden Omega-3-Fettsäuren. Die helfen Herz- Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Mais, Kartoffeln, Champignons, Fenchel, Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Zucchini und Auberginen sorgen für eine bunte Abwechslung auf dem Grillteller. Gemüse bekommt auf dem Grill ein tolles Aroma und eine rauchige Note, besonders wenn man es vorher mit Kräutern mariniert. Auch Schafs- und Ziegenkäse lässt sich in Alufolie gewickelt toll grillen und mit Zwiebeln, Kräutern und Tomaten veredeln.

Bunte Vielfalt auf dem Grillteller heißt auch immer ein bunter Blumenstrauß an Nährstoffen für unseren Körper. In einer pflanzenbetonten Mischkost, wie man sie sich beim Grillen kreieren kann, findet der Stoffwechsel alle Nährstoffe, die er braucht, um „rund“ zu laufen.

Süßes Dessert vom Grill
Und wie wäre es zur Abwechslung mal mit Obst vom Grill zum Nachtisch, anstelle von Eis und Tiramisu? Eigentlich ein Muss für jeden Vollblut-Griller! Eine gegrillte Banane ist im Handumdrehen fertig und schmeckt aromatisch süß. Als Grillobst bieten sich vor allem festfleischige Sorten wie Äpfel, Birnen, Ananas, Pfirsiche und Aprikosen an.

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