Deine gesunde Fitnessernährung in 4 Schritten

Es ist gar nicht so einfach zu definieren, was eine gesunde Ernährung eigentlich wirklich ist. Veganer behaupten, eine rein pflanzliche Ernährung sei für die Gesundheit das non-plus-ultra. Low Carb Anhänger schwören hingegen eher auf tierische Lebensmittel, verteufeln aber förmlich die Kohlenhydrate. Anhänger der Low Fat Bewegung machen das Nahrungsfett für all unsere Probleme verantwortlich und Befürworter der Paleo Diät essen nur das, was Steinzeitmenschen auch zur Verfügung gehabt haben.

Eine eindeutige Definition zu geben, was nun „perfekt“ ist und was nicht, das ist praktisch kaum oder gar nicht möglich. Alle oben genannten Ansätze haben interessante Herangehensweisen und zu allen Ernährungsformen findet man auch entsprechende wissenschaftliche Nachweise. Es darf also gar nicht unbedingt das Ziel sein, die perfekte Ernährung definieren zu wollen, sondern lieber gemeinsame Nenner zu finden. Und die gibt es auch. Hält man sich an diese, kann man sich wohl je nach gesundheitlichem Zustand und persönlicher Vorliebe auch links und rechts von diesem roten Faden wegbewegen. Die wichtigsten Gemeinsamkeiten haben wir für euch zusammengefasst.

Schritt 1: Reduziere deine Kalorienzufuhr

In einem Punkt sind sich wohl alle einig: zu viele Kalorien sind ein Problem. Und auch wissenschaftlich konnte man immer wieder zeigen, dass eine unterkalorische Ernährung zu gesundheitlichen Vorteilen führt. Es geht dabei weniger darum permanent auf strikter Diät zu sein, sondern eher darum, permanentes „Overfeeding“ zu vermeiden.

Schritt 2: Wähle überwiegend natürliche Varianten

Damit sind vor allem frische Lebensmittel gemeint. Frisches Obst und Gemüse passt in praktisch jede der oben vorgestellten Ernährungsformen und dadurch wird sichergestellt, dass ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe konsumiert werden. Ballaststoffe helfen vor allem dem Darm, können jedoch auch hilfreich sein um die Blutfettwerte in einem optimalen Bereich zu halten.

Schritt 3: Mehr Protein

Auch in diesem Punkt sind sich alle einig. Die aktuellen offiziellen Empfehlungen zum Protein sind zu gering angesetzt. Das mag vielleicht gerade so reichen um Mangelzustände bei absolut inaktiven Personen zu vermeiden. Aber einen Mangelzustand zu vermeiden bedeutet noch nicht, die Vorteile einer höheren Zufuhr vollkommen auszunutzen. Je höher die körperliche Aktivität, desto höher auch der Proteinbedarf. Und sportliche Aktivität, das sollte in den Alltag von wirklich jedem gehören!

Schritt 4: Bleib flexibel

Wenn du deine Kalorien im Griff hast und ausreichend Protein zu dir nimmst, kombiniert mit Gemüse und Obst, hast du für die restlichen Kalorien die übrig bleiben noch viel Spielraum. Versuche dich nicht an perfekte Verhältnisse, Zufuhrmengen und Ausschlussverfahren zu halten, sondern bleib flexibel. Denn die beste und gesündeste Ernährung ist auch die, die du gerne einhältst und durchhalten kannst – natürlich im Rahmen der passenden Kalorien- und Proteinzufuhr.

 

Quelle: Energybody

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